16 Tage bis zur Stuttgarter Buchmesse
„Wir hatten ja nichts“ – außer Druck, Narren und eine halbe Graphic Novel
6 Tage bis zur Buchmesse – und ich bin im Zeitplan. Theoretisch.
Heute ist der 12. Februar, und ich liege eigentlich ganz gut im Rennen. Theoretisch. Mein Bilderbuch „Der Rabe mit dem Licht“ ist seit gestern im Druck – veröffentlicht bei Epubli, weil ich diesem Berliner Verlag einfach mehr vertraue als dem allgegenwärtigen Amazon. (Ja, ich weiß, auch dort wird es zu kaufen sein. Aber man muss den Internetriesen nicht mehr unterstützen als unbedingt nötig, oder?)
Doch jetzt geht’s ans Eingemachte: Der erste Band meiner Graphic Novel „Wir hatten ja nichts“ muss mit zur Buchmesse.
Die letzten Seiten sind fast koloriert – nur der Feinschliff fehlt noch. Vier Zwischenbilder zeichnen, vielleicht kolorieren? Oder doch lieber als Tuschezeichnungen lassen? Ich probiere es einfach aus.
Dann gilt es, die Druckdatei fertig zu machen. Zehn Tage Lieferzeit einplanen – das wird knapp, aber ich will beide Bücher mitnehmen.
Notfalls gibt’s eine kleine Messe-Sonderedition aus der örtlichen Druckerei. „Ächt Störk“ eben: mit 100 % mehr Improvisationstalent als Rabenlicht.
Aber heute? Heute ist schmotziger Donnerstag.
Und als rasende Reporterin für die degerschlacht-news.de werde ich berichten, wie die Narren das Rathaus stürmen. Meine Leser wollen das jetzt lesen, nicht irgendwann. Also: Kamera schnappen, Narren interviewen – und heute Abend zurück an die Zeichentafel. Morgen ist auch noch ein Tag. Hoffe ich.
Und wo erscheint die Graphic Novel?
Epubli hat mein Wunschformat nicht. Also vielleicht Books on Demand – die Bücher gehen von dort aus auch in den Buchhandel. Falls alle Stricke reißen, bleibt immer noch Plan B: die lokale Druckerei. Hauptsache, ich habe was in der Hand, wenn ich in 16 Tagen als „Messe-Oma“ durch die Gänge flitze.
Einen schönen (närrischen) Tag wünscht
Regina 