Alb Buch – Buchmesse Schwäbische Alb

Läuft – Läuft nicht.
Schreiben und Kritzeln hilft immer

Inzwischen ist der 4. Mai. Noch 10 Tage bis zur Buch Alb.

Wie es mir geht?
Ich weiß es eigentlich auch nicht so genau.

Die Vorbereitungen für die Messe laufen gut.

Ich hab Bücher. Sagte ich das schon? Also das ist doch das Wichtigste. Alles andere kann, ist nice to have, muss aber nicht.

Gestern hab ich mein Roll-Up fertig gestaltet und in Druck gegeben. Es wird rechtzeitig fertig sein.

Heute hab ich dann begonnen, die Präsentation für das Display fertig zu machen, mit der ich zeigen möchte, wie eine Graphic Novel entsteht. Von der Idee bis zum fertigen Buch.

Läuft.

Bücher – Roll-Up und die Präsentation: läuft

Meine Bronchien fangen nun nach drei Monaten langsam an, sich von der Lungenentzündung zu erholen, mein Husten lässt nach. Ich hab wieder genügend Luft, um aufs Gravelbike zu steigen und versuche, im Gym meine brach liegende Fitness irgendwie wieder auf Vordermann zu bringen.

Läuft auch.

Fitness: läuft auch

Also – alles gut?

Jjj..nein …

Ich fühl mich irgendwie danach, die Decke übern Kopf zu ziehen. Emotional erschöpft. Vielleicht liegt es am Wetter?

Jedenfalls ist es ja so: Ich stell mir vor, wie schön das Leben und das Miteinander mit Nachbarn, Freunden und anderen Menschen sein könnte – und dann haben die ihre eigenen Wünsche, Gefühle, Gedanken oder wie das heißt, was da in den Köpfen mancher Menschen vorgeht.

Jedenfalls haben sie ein Eigenleben. Eins, das so ganz anders ist als meins. Oder was mögen sie sonst im Kopf haben?

Das war nämlich so:

Klara und der Besuch (jede Ähnlichkeit … na ja, ihr kennt das ja …)

Klara hat gefrühstückt. Sie sitzt an ihrem Lieblingsplatz, schaut aus dem Fenster und freut sich, als es an der Tür klingelt.

„Hier ist so ein langhaariger Typ auf dem Fahrrad“, grinst Tom, als er dem Gast die Tür öffnet. Man hört sehr deutlich, dass er grinst. Denn „so’n Langhaariger mit Fahrrad“ ist er ja meistens selbst.

Klara hatte Jan längst an der Stimme erkannt. Vor ihrem …

Storytelling: läuft nicht

Das wird so nichts. Ich dachte, ich erzähl einfach eine Geschichte. Regina, die Geschichtenerzählerin. Schreib mir von der Seele, was mich inzwischen seit Montag bewegt. Wenn ich es als Geschichte schreibe, vielleicht als Bildergeschichte, als Comic, ändere die Namen, überzeichne ein bisschen, geht es mir besser. Und niemand ist verletzt.

 

 

Storch und Hahn streiten sich

 

 

Ich kann es aber nicht. Ich krieg es nicht hin. Ich hab mich einfach zu sehr geärgert. Über fehlende Kommunikation, komische Hierarchien und fehlende Aktivitäten, die manchmal den „this-is-not-my-Job-Award“ verdienen. Und den Award für die „warum-ich-Haltung“. Oder den „es-sind-ja-noch-andere-da-jemand-wird’s-schon-richten-Award“.

Der „Jemand-wird’s-schon-richten-Award“

Inzwischen steht das Storyboard. Ich könnte also loslegen und zeichnen. Aber nur mit schlechtem Gewissen. Denn eigentlich ist ja jetzt erstmal die Messe dran. Und die angefangene Fotografengeschichte muss ich ja auch noch fertig zeichnen. Zwei von fünf Seiten hab ich schon. Also nur noch drei …

Heute ist ein Feiertag. Da darf ich dann ja vielleicht auch einfach kritzeln, was mir gerade in den Sinn kommt … 😉

sagt

Regina, nimmt Kladde und Stift und fängt dann einfach mal an …

Stoerx