Alb Buch – Buchmesse Schwäbische Alb

Noch 6 Tage.
Und ich krieg kalte Füße.

Heute ist Sonntag. Heute genau in einer Woche bin ich auf der Buch Alb, der ersten Buchmesse auf der Schwäbischen Alb. Jetzt ist es 11 Uhr. Um diese Zeit werden nächsten Sonntag dann auch schon die ersten Besucher da sein.

Langsam krieg ich kalte Füße.
Hab ich mir zu viel vorgenommen?

Meine Präsentation ist fertig. Das Roll-Up auch.
Aber dann sind da noch

  • Die Schilder für Storch und Rabe.
  • Aufsteller für die Bücher.
  • Hab ich genügend Stifte? Welche nehm ich mit?
  • Die (heißt das die oder das? Der?) Flipchart fürs Live-Zeichnen.

  „Ich kann überhaupt gar nicht zeichnen“

Kann ich das überhaupt? Live-Zeichnen? Na ja, ich bin vielleicht nicht so toll, aber authentisch. Und ich mag das, was ich zeichne. Aber reicht das auch für andere? Um es vorzuführen? Und dann auch noch live? Was, wenn ein Strich daneben geht?

Ich sollte sichere Striche aufs Papier bringen können. Ohne vorzuzeichnen. Ohne drüber nachzudenken. Ohne Radiergummi. Der Strich, der aufs Papier kommt, bleibt.

Ich glaub, jetzt krieg ich doch Lampenfieber. Angst vor der eigenen Courage.

Nun wird’s doch wieder ein Lampenfieberblog

Nach den Ideen der Gäste zu zeichnen, hab ich mir schon abgeschminkt. Vielleicht hat ja niemand Ideen. Oder wenn doch, ist er enttäuscht, weil meine Figuren nicht so aussehen wie er (oder sie) es sich vorgestellt hat.

Nein. Davon lass ich dann doch besser die Finger.

Wenn ich mir ein jetzt ein paar Szenen ausdenke und schon mal Skizzen anfertige, vielleicht weiß ich dann ja am Sonntag, wo die Striche hin müssen.

Storch und Hahn streiten sich

Möwe mit Storchenschnabel und die Dohle sieht aus wie ein Hahn. Vielleicht.

Vielleicht werden sie aber trotzdem schief. Die Möwe kriegt einen Storchenschnabel. Die Dohle sieht aus wie ein Hahn. Niemand erkennt die Schwäbische Alb, den Roßbergturm, die Gönninger Seen. Die Mimik der beiden Figuren sieht erschreckt aus, obwohl sie doch fröhlich wirken sollen. Freundlich. Die Möwe ein bisschen vorlaut und frech. Die Dohle von der Alb ruhig, besonnen, vernünftig. So wie Älbler eben sind.

Wir werden sehen.

Ich fang jetzt erstmal an. Dann sehen wir weiter.

Ich fang jetzt mal an, ein paar Skizzen auf Papier zu bringen. Ob ich mich dann am Sonntag tatsächlich traue, live zu zeichnen, kann ich ja immer noch entscheiden.

Aber es bleibt dabei:
Ich freu mich riesig auf die BuchAlb.

Eure Regina

Stoerx