26 Tage bis zur Stuttgarter Buchmesse
prisuch, Hühner-Sonntag und 5 Leser
Noch 26 Tage.
Aufgestanden.
Es ist Montag.
Katze gefüttert, geduscht, Frühstück erledigt.
Ich sitze noch am Küchentisch. Martin ist schon runter ins Büro gegangen. Ich will noch schreiben. Ich mag die Ruhe hier. Und den Blick in den verwilderten Nachbargarten.
Warum der Zufall der beste Titelgeber ist
Gestern habe ich dann doch nicht mehr die neuen Farben für „Der Rabe mit Licht“ ausprobiert. Der Buchtitel „Der Rabe mit Licht“ gefällt mir immer besser. Es bringt nichts, lange nachzudenken über Titel, Texte, Farben.
Die besten Ideen hat der Zufall.
Ich habe also gestern eigentlich gar nichts gemacht.
Sonntags bin ich ein Huhn
Naja, außer Newsletter einrichten, Werbeanzeige für die Degerschlacht News, Beitragsbild und Insta-Story gestaltet.
Aber das ist ja okay. Ist ja auch Sonntag. Und sonntags mache ich nichts.
Wie das Huhn der Comedian Harmonists: „Ich wollt, ich wär ein Huhn, dann hätt’ ich nichts zu tun. Ich legte jeden Tag ein Ei – und sonntags hätt’ ich frei.“
Ein Fremder sagt ‚Super!‘ – und plötzlich ist alles leichter
Ich poste ja auf Facebook per Handy, und von dort werden die Beiträge dann automatisch auch auf Instagram und Threads veröffentlicht.
Gestern Morgen fand ich einen Kommentar von einer wildfremden Person auf Threads unter meinem Beitrag: „Du machst das super!“ Was für ein lieber Mensch! Das hat mir so gutgetan. Vor allem, weil er oder sie mich ja gar nicht kennt.
Fünf Leser und ich: Warum ich es trotzdem mache
Ach ja – um Abonnenten über neue Posts zu informieren, hatte ich Jetpack auf meiner Webseite installiert. Da wird dann auch angezeigt, wie viele Leute auf meine Seiten zugreifen. Und natürlich die Abonnenten. Tja, was soll ich sagen: Noch bin ich die einzige Abonnentin. Und die Zugriffszahlen – das könnte alles auch ich allein gewesen sein. Aber immerhin: Jetpack hat fünf Personen gezählt, die gelesen haben, was ich geschrieben habe. Das sind mehr als ich allein.
Egal. Letztendlich mache ich es für mich. Um meine Gedanken zu sortieren, den vergangenen Tag Revue passieren zu lassen und den neuen ein bisschen zu planen. Aber meiner Erfahrung nach mache ich am Ende doch wieder alles anders.
Warum ich mit Füller glücklicher bin als mit der Tastatur
Und falls ihr denkt, ich sitze am PC: Ich mag es analog. Ich sitze mit meinem Kaffee am Küchentisch und schreibe. Mit Füller. In eine Kladde. Und dann kritzele ich noch etwas auf die Seite. Als Fingerübung. Und weil ich mir vorgenommen habe, jeden Tag wenigstens ein paar Striche zu Papier zu bringen.
Die besten Ideen hat der Zufall.
Fünf Leser und ich …
Ich mag’s analog.
Heute wird gezeichnet – und Prisuch bekommt Gesellschaft
Heute kommen jedenfalls genug Striche auf Papier: Heute zeichne ich meinen Prisuch-Entwurf von der Seite „Wenn die Not kommt…“ weiter. Ich gehe dann jetzt mal runter an den Zeichentisch.
Tschüss bis denn, und einen schönen Tag wünscht Regina
