23 Tage bis zur Stuttgarter Buchmesse
Von Raben, T-Shirts und der Kunst, Prioritäten zu ignorieren
23 Tage. Und 24 Pläne. Mindestens.
Nur noch 23 Tage und ich hab viel mehr Ideen im Kopf als in diese 23 Tage passen.
Ich könnte zum Beispiel jetzt noch einen Shop auf meiner Seite installieren. Jetzt, wo mein Blog so gut läuft. Die Zugriffszahlen auf die Seite sind seit Sonntag, seit Beginn meines Lampenfieberblogs deutlich gestiegen.
Vielleicht doch lieber noch keinen Shop
Ein paar Bücher hab ich ja. Hier liegen schon jede Menge bereit für die Buchmesse. Aber nein, das wäre quatsch. Womöglich verkauf ich sie dann und hab keine mehr für die Messe.
Und Prisuch und der Rabe mit Licht sind ja auch noch gar nicht fertig.
Der Rabe und seine Versionen
Den Raben hab ich gestern nochmal komplett neu gezeichnet. Alle 60 Seiten. Jetzt weiß ich nicht mehr, welche Version mir besser gefällt: Die kolorierte oder die reduzierte neue. War diese Aktion nötig?
Ich weiß jetzt auch nicht.
Cover? Nein, Inhalt zuerst!
Cover-Ideen hab ich auch schon jede Menge. Aber jetzt kommt erstmal der Inhalt.
Der ist wichtig. Ein Cover kann notfalls einfach aus einer Inhaltsseite entstehen. Mit kleinen Änderungen. Ich hab da schon was im Kopf.
T-Shirts mit Storch und Raben
Ob ich mir noch ein witziges T-Shirt gestalte? Eins mit „Ächt Störk“? So wie der Slogan unserer ehemaligen IT-Firma war? Das passt ja jetzt für meine Zeichnerei auch wieder.
„ächt störk – mit 100% Rabenlicht“ zum Beispiel.
Oder einem Storch, der ein Schild mit „Messe-Oma“ hoch hält, auf dem zwei Raben sitzen. Prisuch und der mit dem Licht.
Wie die beiden da sitzen, was sie denken, was sie sagen, wie sie gucken, auch dazu hätte ich schon eine Menge Ideen. Aber ich fürchte, mir fehlt auch dafür die Zeit.
Weisheit des Vaters und die Philosophie eines Raben
Na ja – wir werden sehen. Ob ich es trotzdem mache? Notfalls eben nach der Messe?
Ich hab doch ohnehin immer viel zu wenig schöne Sachen zum Anziehen, die mir gefallen.
„Das findet sich“, hätte mein Vater gesagt. Und der Rabe Prisuch vermutlich auch.
Welche Version gefällt euch besser?
Beide sind fertig.
Ein Tusche-Klecks. Der Kater hat geholfen.
Die Vorzeichnung, der Leuchttisch und ein Kater
Immerhin hab ich gestern die letzte Geschichte für die Graphic Novel fertig vorgezeichnet und dann begonnen, zu inken.
Ich hatte die Idee, die Vorzeichnung auf sehr dünnem Papier auf den Leuchttisch zu legen, gutes Papier drauf und dann mit Feder und Tusche die Linien nachzuziehen. Damit ich nicht radieren brauche.
Ich hatte schon bessere Ideen.
Ich hab zwar alle Linien gut gesehen, aber die ausradierten, die skizzierten, die ebenfalls stehen geblieben sind, leider auch.
Und manchmal hab ich die falschen mit Tusche nachgezeichnet. Und dann kam auch noch der Kater. Er hüpfte auf den Zeichentisch, stubste gegen meinen Arm, ein Tuschetropfen löste sich und fiel auf das gute Blatt …
Na ja. Ich mach dann jetzt mal weiter. Schaun wir mal, was ich noch retten kann.
Einen schönen Tag wünscht
Regina
